23.06.2016

Arbeiten in engen Räumen und Behältern

Sicherheitsingenieur

Unter Arbeiten in engen Räumen und Behältern bzw. Befahren von Behältern versteht man die Durchführung von Arbeiten beispielsweise in

  • Kesseln
  • Tanks
  • Silos
  • Kanälen
  • Gruben
  • Hohlräumen in Bauwerken
  • fensterlosen Bauwerken

Diese Tätigkeiten zählen zu den Tätigkeiten mit besonderen Gefährdungen.

Dabei gibt es aber keine exakte Definition, was „enge Räume“ sind, allein dass ein Raum allseitig geschlossen ist, stellt noch kein Kriterium dar. Die DGUV-Regel „Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen“ definiert sie als allseits oder überwiegend von festen Wandungen umgebene Bereiche, die über einen geringen Luftaustausch verfügen, des Weiteren dass durch die räumliche Enge, die darin enthaltenen Einrichtungen oder durch die darin gelagerten Stoffe eine besonders höhere Gefährdung besteht im Gegensatz zu üblichen Arbeitsplatzgefahren.

Gefährdungen bei Arbeiten in engen Räumen

Die häufigsten Unfälle und Erkrankungen, die bei Arbeiten in engen Räumen entstehen, werden durch folgende Gefahren verursacht:

  • Dämpfe, Gase oder Staubwolken, durch die Brände, Verpuffungen oder Explosionen ausgelöst werden
  • Dämpfe, Gase oder Stäube, die eine gesundheitsschädliche oder -gefährliche Wirkung haben
  • erhöhter Sauerstoffgehalt, der durch undichte Schläuche entsteht und durch die allseitig geschlossene Bauweise deshalb nicht entweichen kann
  • Sauerstoffmangel, der zur Erstickung führen kann
  • unter Spannung stehende elektrische Anlagen im Raum, die zum Stromschlag …
Autor: WEKA Redaktion

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