23.06.2016

Bei Arbeiten im Freien an den Arbeitsschutz denken

Bei Arbeiten im Freien treten zwei Extreme auf, und zwar Hitze- und Kälteeinwirkungen je nach Jahreszeit. Daraus resultieren verschiedene Arbeitsschutzmaßnahmen für den Unternehmer und seine Beschäftigten.

Arbeitsplatz auf Baustellen

Offensichtlich sind klimatische Einwirkungen auf die Beschäftigten bei Arbeiten im Freien von Bedeutung. Bei heißen Temperaturen werden besonders Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, belastet. Eine Gefährdung entsteht durch zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit, UV-Strahlung, die zu Hautschäden führen kann, oder Hitzeerkrankungen.

Maßnahmen bei Hitze

Deshalb sollte bei hohen Temperaturen auf schwere Arbeiten verzichtet oder diese in die frühen Morgenstunden verlegt werden. Außerdem sollten schattige Pausenbereiche und ausreichend Getränke zur Verfügung stehen. Wenn sich schwere Arbeitsvorgänge nicht verschieben lassen, sollte für eine künstliche Beschattung gesorgt werden.

Im Rahmen der Fürsorgepflicht sollte sich der Arbeitgeber vergewissern, dass seine Beschäftigten sich an die Schutzmaßnahmen und verordneten Pausenrhythmen halten.

Maßnahmen bei Kälte

Bei kalten Temperaturen muss der Arbeitsplatz so gut wie möglich vor Witterungseinflüssen geschützt sein und sollten den Beschäftigten witterungsfeste Räume und geeignete Sicherheitskleidung zur Verfügung gestellt werden.

Maßnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen

Ein weiteres Problem bei Arbeitsplätzen im Freien kann aus erschwerten Sehverhältnisse resultieren. Aus der DIN EN 12464-2 gehen Anforderungen an die Bereitstellung geeigneter Beleuchtungsmittel hervor. Die meisten Unfälle passieren in der Dunkelheit wegen der schlechten Sichtverhältnisse und Sehleistung der Beschäftigten.

Autor: WEKA Redaktion