23.06.2016

Arbeitsplatz im Ausland

Der Begriff „Arbeitsplatz im Ausland“ ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen einer zeitlich begrenzten Entsendung ins Ausland durch ein in Deutschland ansässiges Unternehmen und einer dauerhaften Anstellung in einem Unternehmen im Ausland. Hier wird nur die zeitlich begrenzte Entsendung ins Ausland durch ein Unternehmen, das seinen Firmensitz in Deutschland hat, behandelt.

Arbeitsschutz im Ausland

Dem Beschäftigten ist der Unternehmer grundsätzlich auch bei Auslandseinsätzen arbeitsschutzrechtlich verpflichtet. Dabei stehen die Arbeitnehmer i.d.R. auch im Ausland unter dem Schutz der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung. Arbeitsunfälle und Erkrankungen an Berufskrankheiten im Ausland werden also über diese abgedeckt. Wie schon zuvor erwähnt, muss hierfür jedoch der Firmensitz in der Bundesrepublik Deutschland sein und die Dauer der Entsendung muss bereits im Voraus zeitlich begrenzt sein, im europäischen Ausland zwölf Monate. Wenn kein Unfallschutz nach allgemeinen Regeln besteht, kann es notwendig sein, über den Unfallversicherer eine Auslandsversicherung abzuschließen.

Des Weiteren hat der Unternehmer im Voraus zu prüfen, welche Arbeitsschutzregeln im Ausland gelten, und über eine Gefährdungsbeurteilung festzustellen, inwieweit die deutschen Arbeitsschutzvorschriften dort einzuhalten sind. Hierzu besteht die Möglichkeit, sich als Unternehmer an die nationalen „Focal Points“ zu wenden, diese geben Auskunft über die Arbeitsschutzvorschriften im jeweiligen …

Autor: WEKA Fachredaktion

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