Lexikonstichwort | Beitrag aus „GrundlagenCenter – Arbeit, Gesundheit und Umwelt“
01.01.2017

ADR

© michaeljung/​iStock/​Thinkstock

Das ADR (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route), zu deutsch: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, regelt den Gefahrguttransport auf der Straße in den Staaten, die dieses Übereinkommen akzeptiert haben. Zurzeit sind dies 49 Staaten.

Diese Vorschriften werden im 2-Jahres-Rhythmus überarbeitet. Die letzte Änderung ist zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Es gibt eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2017, innerhalb der noch die bisherigen Vorschriften von 2015 angewendet werden dürfen. Danach ist das ADR 2017 verbindlich.

Das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße

Seit 1957 gibt es das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Das Regelwerk besteht aus den Anlagen A (Teil 1 bis 7) und B (Teil 8 und 9). Darin wird die Zulassung gefährlicher Güter zur Beförderung davon abhängig gemacht, dass die in der Anlage A genannten Bedingungen erfüllt sind. Außerdem müssen die den Bau, Ausrüstung und Verkehr der Fahrzeuge geltenden Bedingungen der Anlage B erfüllt sein.

Die Anlagen A und B des ADR sind das Ergebnis einer kontinuierlichen Tätigkeit vorwiegend europäischer Staaten. Dabei wird auf Harmonisierung mit vergleichbaren Vorschriften anderer Verkehrsträger geachtet sowie die sich verändernden technischen und technologischen Bedingungen berücksichtigt.

 

Autor: WEKA Fachredaktion

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