07.04.2016

Abfallverzeichnis-Verordnung

Die Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) wurde am 10.12.2001 zur Umsetzung des Europäischen Abfallverzeichnisses in nationales Recht erlassen und mit Wirkung vom 11.03.2016 grundlegend novelliert. Sie regelt die Bezeichnung von Abfällen sowie die Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit. Die AVV besteht aus drei Paragrafen (§ 1 Anwendungsbereich, § 2 Abfallbezeichnung und § 3 Gefährlichkeit von Abfällen) sowie einem Anhang.

Abfallbezeichnung und Gefährlichkeitseinstufung

Die AVV ist in drei Paragrafen gegliedert:

  • § 1 Anwendungsbereich Bezeichnung von Abfall und Einstufung nach seiner Gefährlichkeit

  • § 2 Abfallbezeichnung Zuweisung eines Abfalls nach Abfallart (sechsstelliger Abfallschlüssel)

  • § 3 Gefährlichkeit von Abfällen Benennung, Beschreibung und Einstufung der Gefährlichkeit von Abfällen

Bezeichnung der Abfälle

Für die Bezeichnung von Abfällen werden die in der Anlage zur Verordnung (Abfallverzeichnis) aufgeführten sechsstelligen Abfallschlüssel und zugehörigen Abfallbezeichnungen verwendet. Das Abfallverzeichnis gliedert sich in Kapitel (Kapitelüberschrift mit zweistelligen Kapitelschlüsseln) und Gruppen (vierstelliger Gruppenschlüssel). Die im Abfallverzeichnis mit Sternchen (*) versehenen Abfallschlüssel kennzeichnen gefährliche Abfallarten. Das nach stofflicher Zusammensetzung und Branchenherkunft unterteilte Abfallverzeichnis umfasst 842 Abfallarten, von denen 408 als gefährlich eingestuft werden.

Einstufung von gefährlichen Abfällen

§ 3 AVV legt in …

Autor: WEKA Fachredaktion

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