11.03.2019

Fehltage bei psychischen Erkrankungen rückläufig

DAK-Gesundheitsreport legt Analyse von Fehltagen für 2018 vor: Weniger Menschen als in den Vorjahren fehlten aufgrund psychischer Erkrankungen in der Arbeit.

Psychische Erkrankungen

Endlich eine gute Nachricht, was den Krankenstand von Arbeitnehmern angeht: Erstmals seit 2006 sind die Fehltage im Job wegen psychischer Erkrankungen leicht zurückgegangen: 2018 gab es 236 Fehltage je 100 Beschäftigte, 2017 waren es noch 246,2 Fehltage gewesen. Das zeigt die Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit für das Jahr 2018.

Damit stehen psychische Erkrankungen an dritter Stelle der Gründe, aus denen sich Arbeitnehmer 2018 krank meldeten. Am längsten und/oder häufigsten fehlten Arbeitnehmer aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen, gefolgt von Atemwegserkrankungen.

Unter den psychischen Erkrankungen entfielen die meisten Fehltage auf Depressionen (rund 93 Tage je 100 Versicherte). Außerdem litten Frauen häufiger an psychischen Erkrankungen als Männer.

Noch ein kurzer Blick auf den Gesundheitszustand deutscher Arbeitnehmer insgesamt: Der Gesamtkrankenstand stieg im letzten Jahr leicht an – von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent. Hauptgrund für die vermehrten Krankmeldungen war die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres 2018. Im Schnitt ließen sich Mitarbeiter 2018 12,6 Tage krankschreiben – das sind 0,2 Tage weniger als im Vorjahr. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer war gar nicht krankgeschrieben.

Quelle: DAK

Autor: WEKA Redaktion