Beratung und Support

Beratung und Support

Service und Bestellung:
Fon: 0 82 33.23-40 02

» Kontakt per E-Mail

Technischer Support:
Fon: 0 82 33.23-73 23

» Kontakt per E-Mail
Umweltschutz | 27.07.2010

Desinfektionsmittel und Insektensprays sollen umweltfreundlicher werden

Biozide, die zum Beispiel in Holzschutzmitteln oder antibakteriellen Putzmitteln enthalten sind, sollen in der Europäischen Union nicht mehr erlaubt sein, wenn sie hochgiftig sind oder sich in der Umwelt anreichern.

 

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments stimmte den entsprechenden Änderungsvorschlägen der EU-Kommission über die neue Biozidverordnung zu. Außerdem sollen Tierversuche reduziert sowie das Zulassungsverfahren zentralisiert und beschleunigt werden. Die EU-Kommission befürchtet nach eigenen Angaben, dass die europäische Chemikalienagentur (ECHA) weder genügend Zeit noch Ressourcen hat, die zahlreichen Produkte  zu prüfen.

Schon jetzt sind Inhaltsstoffe verboten, die krebserregend, erbgut- oder fortpflanzungsschädigend sind. Die Verschärfung soll für Stoffe gelten, die hormonell wirksam, giftig und schwer abbaubar sind, und in der Umwelt angereichert werden. Laut der Biozidverordnung sollen auch spezifische Inhaltsstoffe überprüft werden, die Nanopartikel enthalten. Umweltverbände fordern dies seit Langem, da die Folgen von Nanobestandteilen beispielsweise in Textilien für Gesundheit und Umwelt noch nicht erforscht sind.

Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) lobte das Abstimmungsergebnis, da es den Kommissionsentwurf deutlich nachbessere. Gleichzeitig appellierte PAN an das Europäische Parlament, die Vorschriften zum Schutz von Umwelt und Gesundheit weiter zu verschärfen. Voraussichtlich im September will das Parlament über die Verordnung abstimmen. Danach muss noch der Rat sein Votum abgeben.

 

Quelle: EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings - DNR (www.eu-koordination.de)

Stand: Juli 2010

 


suchen

» erweiterte Suche

Newsletter

Praxisnewsletter Umweltschutz

Unser kostenloser Newsletter informiert Sie monatlich über die neuesten Trends und Entwicklungen im Umweltschutz.

ok