Gegen unsichtbare Gefahren mit hohem Risikopotenzial – BAuA gibt Startschuss zum Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis 2010
Dringend gesucht: Ideen zum Schutz vor unsichtbaren Gefahren! Bereits zum 8. Mal hat das Bundesministerium Arbeit und Soziales den Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis ausgeschrieben. Die Öffentlichkeit soll im Umgang mit unsichtbaren Gefahrstoffen sensibler werden.
Besonders in mittelständischen Unternehmen schlummern die gesuchten Ideen: Neuartige Abbeizer ohne gefährliche Lösemittel, Elektrolyse statt Chlorgas in Schwimmbädern oder praxisbewährte Systeme zum Gefahrstoffmanagement - Kenntnisse und Erfahrungen, die Risiken im Umgang mit gefährlichen Stoffen senken! Action lohnt sich: Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und soll bewährte Problemlösungen aus der Praxis bekannt machen. Verliehen wird der Preis zur Tagung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zum Thema „Gefahrstoffe" im November 2010 in Dortmund.
Viele Unternehmen oder Organisationen haben bereits praktische Lösungen zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen entwickelt und täglich im Einsatz. Solche Entwicklungen und Erfahrungen können auch anderen helfen. Denn beim Schutz vor Gefahrstoffen gewinnen alle: Die Beschäftigten, die Betriebe, die Verbraucher und die Umwelt.
Gesucht werden Ideen und Anregungen, die Beschäftigte vor den „unsichtbaren Gefahren" schützen. Dazu gehören die Entwicklung und Einführung weniger gefährlicher Stoffe, Produkte und Verfahren ebenso wie Modell-Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Anforderungen beim Umgang mit Gefahrstoffen. Gesucht werden aber auch Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation oder Mitarbeiterbeteiligung. Ebenso sind auch besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter Gefahren am Arbeitsplatz und der öffentliche Einsatz für den Gefahrstoffschutz gefragt.
Teilnehmen können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen. Ihre Nennungen und Bewerbungen müssen bis zum 31. März 2010 formlos bei der BAuA in Dortmund eingehen. Anschließend entscheidet eine unabhängige Jury über die Prämierung.
Alle erforderlichen Informationen und Unterlagen finden Sie auf der BAuA-Homepage www.baua.de unter Ausschreibung und die Teilnahmebedingungen.
Autor: Hans Peter Hahn
