ABAP
Advanced Business Application Programming
ABAP ist eine Programmiersprache der vierten Generation. ABAP/4 wird u. A. von SAP für die Entwicklung des R/3-Standardumfangs eingesetzt.
ABAP-Programme werden nicht kompiliert, sondern aus dem Quelltext und den Programmattributen generiert. Hierfür gibt es fünf Gruppen von Sprachelementen:
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Deklarative Sprachelemente
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Operationale Sprachelemente
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Steuernde Sprachelemente
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Ereignisbezogene Sprachelemente
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I/O-Sprachelemente
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Seit der Version ABAP 4.0 kann man von einer vollständig objektorientierten Programmiersprache sprechen. Der bis dahin übliche Begriff „ABAP/4-Laufzeitumgebung“ wird durch die „ABAP Objects“ abgelöst. Die Objects sind die neue Generation der sogenannten ABAP VM (ABAP Virtual Machine) und unterstützen neue Schnittstellentechnologien sowie eine vereinfachte Zusammenarbeit mit externen Objektarchitekturen.
Der Programmaufbau in ABAP erfolgt nach dem Modularisierungskonzept. Jedes Modul besteht dabei aus sequentiellen Programmanweisungen. Die Module werden in sogenannte Verarbeitungsblöcke eingebettet, die mit den Befehlen FORM/ENDFORM eingerahmt werden. Dabei ist die Reihenfolge der Verarbeitungsblöcke im Programm unwichtig, da sie explizit von außen aufgerufen werden.
So genannte „Funktionsbausteine“ beinhalten die Programm- und Datenlogik. Sie werden über zuvor definierte Schnittstellen aufgerufen. Der Programmablauf wird durch eine spezielle Laufzeitumgebung gesteuert. Der ABAP/4-Prozessor steuert den Aufruf: je nach Programmart als Listprozessor oder als Dialogprozessor.
