Schnittstelle
[1] Engl. Interface ( INTF , IF ). In Datenanwendungen auch als Datenübertragungsschnittstelle ( Data Transmission Interface ) bezeichnet. Die Schnittstelle stellt allgemein eine Trennstelle zwischen technischen Einrichtungen dar und verkörpert damit die Grenze zwischen Systemen, Baugruppen, Prozessen und Programmen.
Die Schnittstelle umfasst die Gesamtheit aller Festlegungen über
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Typ, Anzahl und physikalische Eigenschaften der Schnittstellenleitungen ( Interchange Circuit ) und der auf diesen Leitungen ausgetauschten Signale. Dabei sind die Charakteristika der Signale, z.B. einer elektrischen Schnittstelle wie Amplitude, Impedanz und die kennzeichnenden Parameter von Steuerfolgen mit einzubeziehen. |
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die Bedeutung der über die Schnittstellenleitungen ausgetauschten Signale und die Art und Weise des Austausches. |
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die Orte, an denen die Schnittstellenleitungen mechanisch oder elektrisch unterbrochen werden können. |
Schnittstellen erleichtern die Zusammenarbeit und den Austausch von einzelnen Funktionseinheiten. Sie dienen der Abgrenzung der Funktionen und/oder der Zuständigkeiten sowie der Festlegung der Zusammenschaltungsbedingungen. Müssen die Parameter an der Schnittstelle durch Anpassungsglieder (Adapter) erst angeglichen werden, dann kann der dafür notwendige Aufwand das Gesamtsystem wesentlich beeinflussen. Im weiteren Sinn wird „Schnittstelle“ bzw. „ Interface “ auch auf die Software angewendet und beschreibt in dem Fall die Spezifikation der Mittel zur Übertragung von Steuerungen und Daten zwischen Prozessen und Softwaremodulen.
[2] Engl. Interface ( INTF , IF ). Im Sinne des „Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG)“
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ein Netzabschlusspunkt, das heißt der physische Anschlusspunkt, über den der Benutzer Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen erhält, und/oder |
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eine Luftschnittstelle für den Funkweg zwischen Funkanlagen und die entsprechenden technischen Spezifikationen. |
