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Fiber Distributed Data Interface

Abk. FDDI . Erste LAN/MAN-Hochgeschwindigkeitstechnologie (100 Mbit/s ), standardisiert in ANSI X3T9.5. Das Zugangsverfahren ( Medienzugriffsprotokoll ) des auf einem optischen Doppelring (Gradienten- bzw. Monomodefaser ) betriebenen FDDI-Ausgangssystem basiert auf dem 1982 von Grow entworfenen Timed Token Protocol.

Das Protokoll ähnelt stark dem Medienzugriffsprotokoll aus dem Token-Bus-Standard ( IEEE 802 .4), enthält aber zusätzliche Maßnahmen zur automatischen Behebung von Fehlerfällen und zur Unterstützung des Stationsmanagements. FDDI bietet wie der Token Bus eine synchrone (optional) und mehrere asynchrone Verkehrsklassen an, wobei bis zu acht asynchrone Prioritäten unterschieden werden können.

Aufgrund der zulässigen großen Netzausdehnung (100 km bis 200 km) und der hohen Übertragungsgeschwindingkeit und der hohen Anschlusskapazität (bis 1.000 Datenstationen) kommt der Einsatz des FDDI auch in Backbone- und MAN-Anwendungen in Betracht.

Eine Fortentwicklung des FDDI stellt das FDDI-II dar, das neben den paketvermittelten synchronen und asynchronen Verkehrsklassen auch die isochrone Kommunikation, beispielsweise zur Übertragung von Bewegtbildern und Sprache unterstützt.


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