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Dezibel

Abk. dB . Zehnter Teil eines "Bel", benannt nach Alexander Graham Bell (1847–1922), der auch diese dimensionslose Einheit entwickelt hat. Das in der Nachrichtentechnik weit verbreitete Dezibel drückt als Pseudoeinheit das logarithmische Verhältnis zweier dimensionsgleicher Größen (z.B. zweier Spannungen, zweier Leistungen oder zweier Pegel) aus, wobei in der Regel der Zehnerlogarithmus nach einer einheitlichen Formel benutzt wird.

Die logarithmische Größe Dezibel findet insbesondere dort Verwendung, wo eine physikalische Größe zu einer gleichartigen physikalischen Größe in Bezug gesetzt wird. Beispiele: Die Signalausgangsleistung einer Nachrichtenleitung wird in Bezug gesetzt zur Signaleingangsleistung der gleichen Leitung .

Beispiel für die Bestimmung eines logarithmischen Verhältnisses zweier Leistungen ( P 1 und P 2 ), angegeben in Dezibel ( dB ).

[ dB ] = 10 log [( P 1 )/( P 2 )]

Vielfach liegen den logarithmischen Angaben festgelegte Standard-Bezugsgrößen zugrunde, auf die dann meist ein zusätzlicher Buchstabe verweist. Beispiel: In der Antennentechnik ist es üblich, den Gewinn einer realen Sendeantenne auf den Gewinn eines so genannten "isotropen Strahlers" zu beziehen und dafür die logarithmische Wertangabe "dBi" (i für isotroper Strahler) zu benutzen.


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