DC
[1] Abk. für Data Cartridge , von engl. cartridge (Einsatz, Kartusche, Kassette, Patrone). Englische Bezeichnung für die Streamer-Magnetbandkassette.
[2] Abk. für Data Collection , von engl. data (Daten) und engl. collection ( Kollektion , Sammlung), auch als Data Acquisition , dt. Datensammlung oder Datenerfassung , bezeichnet. Oberbegriff für Prozesse, in denen Daten mehrerer Lokationen oder Datenträger/-medien an einer (zentralen) Lokation zusammengefasst werden.
[3] Abk. für Data Communication , dt. Datenkommunikation . Eine Form der Telekommunikation, die auf die Übertragung und den Empfang von Daten ausgerichtet ist, oft einschließlich der damit einhergehenden Operationen wie Verschlüsselung , Zwischenspeicherung, Management.
[4] Abk. für Data Control , engl. für die Datenübertragungssteuerung ( DÜST ), kurz Datensteuerung. Obergriff für Verfahren zum geordneten Daten- oder Informationsaustausch über Kommunikationskanäle, meist im Rahmen eines Kommunikationsprotokolls.
[5] Abk. für Device Control , dt. Gerätesteuerung. Überwiegend im International Reference Alphabet No. 5 ( IRA5 ) codierte so genannte Gerätesteuerzeichen ( Device Control Character , DCC ) zeichenorientierter Kommunikationsprotokolle (z.B. BSC und MSV ). Gerätesteuerzeichen dienen dem Ein- und Ausschalten von Zusatz- und Hilfsgeräten (z.B. von Datenübertragungseinrichtungen).
[6] Abk. für Direct Current , dt. Gleichstrom . Elektrischer Strom, der ständig in der gleichen Richtung fließt, im Gegensatz zum Wechselstrom .
[7] Abk. für Disconnect Confirm , dt. Verbindungsabbruchbestätigung . Steuernachricht im Vermittlungsprotokoll eines Wählnetzes zur Bestätigung einer Verbindungsauslösung (Verbindungsabbruch).
[8] Abk. für Disk Controller . In der Rechnertechnik ein so genannter Laufwerks-Controller zur Steuerung und Überwachung scheibenförmiger Datenträger mit magnetischer Aufzeichnung (z.B. Festplatte , Diskette).
[9] Abk. für Dispatch Center , auch als Dispatcher Station bezeichnet. In der BOS-Funkkommunikation („Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“) zentrale Einrichtung einer BOS-Anwendung, in der ein oder mehrere Dispatcher („Operationsleiter“) die Aufgaben an das Personal im Feldeinsatz (z.B. Polizeitruppe) verteilen und die Durchführung der Aufgaben und die Entwicklung der ablaufenden Prozesse verfolgen. Vonseiten dieser zentralen Einrichtung kann oft auch der Verkehr des BOS-Netzes kontrolliert und beeinflusst werden. Darüber hinaus haben Dispatcher meist auch die Möglichkeit, sich in aktuelle Individual- und Gruppengespräche aktiv (Dialog) oder passiv ( Discrete Listening ) einzuschalten.
[10] Abk. für Distributed Computing , auch mit Distributed Data Processing ( DDP ), dt. Verteilte Datenverarbeitung oder Verteilte Informationsverarbeitung , bezeichnet. Organisationsform der Datenverarbeitung/Informationsverarbeitung, bei der mehrere über ein lokales oder großräumiges Datennetz verbundene Rechner eine Aufgabe gemeinsam erledigen (Distributed System).
Die verteilte Verarbeitung in diesem Sinn wird abgegrenzt von der
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dezentralen Verarbeitung einerseits (autonome Erledigung jeweils einzelner Probleme durch unterschiedliche Netzbenutzer) und der |
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zentralen Verarbeitung andererseits (nur auf dem Zentralrechner). Beispiele für die Verteilte Datenverarbeitung/Informationsverarbeitung sind das Grid Computing und das Arbeiten mit verteilten Datenbanken. [11] Abk. für Down Converter , dt. Abwärtsumsetzer . In der Satellitenkommunikation eingesetzte Frequenzumsetzer, die in einer terrestrischen Satellitenstation ( Satellitenterminal ) das empfangene Satellitensignal ( Downlink ) – ggf. mehrstufig – in niedrigere Frequenzlagen überführen. In der Gegenrichtung eingesetzte Frequenzumsetzer werden Up Converter ( UC ), dt. Aufwärtsumsetzer , genannt.
[12] Abk. für Downstream Channel , dt. Vorwärtskanal . Allgemein für einen gerichteten digitalen Nachrichten- bzw. Signalkanal vom Netzinnern zum Benutzer oder Teilnehmer eines Telekommunikationsnetzes. Ein Beispiel dafür ist der breitbandig ausgelegte Downstream Channel , über den der Benutzer eines DSL-Systems ( Digital Subscriber Line ) multimediale Daten empfängt. Zugleich auch Bezeichnung für den „erdwärts“ gerichteten Kanal eines Satelliten- oder Mobilfunksystems. Hier wird der Downstream Channel oder die entsprechende Übertragungsrichtung oft auch mit „ Downlink “ ( Abwärtsstrecke ) bezeichnet. [13] Abk. für Dublin Core . Von der Dublin Core Metadata Initiative ( DCMI ) spezifiziertes Metadatenformat/-modell zur Beschreibung von Dokumenten und anderen Ressourcen im Internet . Dieses Modell, in seiner einfachen Version als Dublin Core Metadata Element Set (DCMES) bezeichnet, ist seit 1995 in interdisziplinärem Konsens zwischen Informatikern, Wissenschaftlern und Bibliothekaren gewachsen und besteht derzeit aus 15 Elementen (Feldern). Alle Elemente sind optional und können auch mehrfach vorkommen. Bei Bedarf sollten sie durch Qualifiers genauer spezifiziert werden. Folgende Charakteristika zeichnen den Dublin Core aus (Quelle: CELab, Uni Oldenburg): |
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Einfachheit: Aufgrund seiner Reduziertheit und Einfachheit kann der Dublin Core sowohl von Spezialisten als auch von Laien eingesetzt werden. Die Elemente besitzen eine allgemein verständliche Semantik . |
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Semantische Interoperationalität: Dank des universellen Charakters der Deskriptoren kann der Dublin Core in den verschiedensten Fachrichtungen sinnvoll eingesetzt werden und verbessert so die interdisziplinäre Suche nach Informationsressourcen. |
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Internationale Verbreitung: Der Metadatensatz DCMES profitiert von der Beteiligung internationaler Organisationen und Experten an der DCMI , die die Verbreitung dieses Standards vorantreiben. |
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Erweiterbarkeit: Dublin Core bietet eine ökonomische Alternative zu komplexeren Metadatenmodellen, ist aber flexibel erweiterbar (mithilfe von Subelementen). http://www.mpib-berlin.mpg.de/DOK/metatagd.htm http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#dublin_core http://www2.sub.uni-goettingen.de/intrometa.html http://www.lub.lu.se/tk/metadata/MDin0003.html |
